Willkommen bei

|

| |
| Als höchstes Wunder, das der Geist vollbrachte, |
|
Denn ist das unerforschte Eins und Alles |
| Preis ich die Sprache, die er, sonst verloren |
|
In nie begriffnem Selbstzersplittrungsdrange |
| In tiefste Einsamkeit, aus sich geboren, |
|
Zu einer Welt von Punkten gleich zerstoben: |
| Weil sie allein die andern möglich machte. |
|
|
| |
|
So wird durch sie, die jedes Wesen-Balles |
| Ja, wenn ich sie in Grund und Zweck betrachte, |
|
Geheimstes Sein erscheinen lässt im Klange,
Die Trennung völlig wieder aufgehoben! |
So hat nur sie den schweren Fluch beschworen,
Dem er, zum dumpfen Einzelsein erkoren,
Erlegen wär, eh' er noch erwachte. |
|
Die Sprache - Friedrich Hebbel |
|